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"Ferkels großes Abenteuer": Ein Schweinchen ist Star des neuen Trickfilms mit "Winnie Puuh" und seinen Freunden.
Ferkel fühlt sich von seinen Freunden aus dem Hundertmorgenwald übergangen. Er sei zu klein, um mitzumachen, behaupten Winnie Puuh, Tigger und Rabbit. Für Streiche und Abenteuer können sie den kleinen Ferkel nicht brauchen. Und Ferkel glaubt ihnen so sehr, dass ihm sogar sein eigener Schatten klein vorkommt.
Doch dies ist Ferkels Film. Und im Laufe der Geschichte sehen die Freunde ein, wie sehr ihnen der kleine Kerl im rosa Strickpulli fehlt und wie oft sie schon auf ihn angewiesen waren.
Die Größe spielt keine Rolle, das ist die sympathische Grundaussage des neuen Disneystreifens. Mit klugem Kopf und einer gehörigen Portion Mut wird Ferkel zum Star der Erlebnisse der Freunde rund um Winnie Puuh. Doch leicht selbstverliebt brauchen diese eine Weile, um sich selbst ein Stück zurückzunehmen und dem süßen Ferkel die ihm gebührende Rolle zukommen zu lassen.
Dazu muss Ferkel erst einmal verschwinden. Dann können seine Freunde über seinem Skizzenbuch in Erinnerungen schwelgen und schließlich seinen wahren Wert erkennen. Jetzt gilt es, Unrecht wieder gutzumachen. Also heißt es: Auf in den Wald, um nach Ferkel zu suchen.
"Ferkels großes Abenteuer" basiert auf den "Winnie Puuh"-Geschichten des Briten A. A. Milne, der vor über 80 Jahren damit einen Welterfolg landete. In über 30 Sprachen übersetzt, haben die Abenteuer der herzigen Tierbande seither nichts an Popularität eingebüßt.
Regisseur Francis Glebas gelang ein Trickfilm voller Charme und Witz, kindgerecht in Erinnerungsepisoden unterteilt und von einem Schuss Spannung in der Rahmenhandlung gekonnt zusammengehalten. "Ferkels großes Abenteuer" lässt sich genießen, auch wenn man "Winnie Puuh"-Geschichten schon lange kennt. Er ist aber auch ein idealer Film für Neueinsteiger jeder Altersgruppe.
HANNA SIX
© SN
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