Zum deutschen Start von "2 Fast 2 Furious" wurde das Autokino bei München gemietet, Liebhaberstücke fuhren vor, und Carwash-Girls traten an. Alles eine Frage der Zielgruppe.
Und im Falle der Fortsetzung des Gib-Gummi-Streifens "Fast and Furious" ist diese eben jung, männlich, adrenalinsüchtig und nicht so scharf auf Inhalt.
Den gibt's auch so gut wie nicht in Teil zwei der Autoerotischen Action. Nach zweijährigem Boxenstopp ist jetzt wieder Kolbenfresser-Zeit - allerdings mit neuen Mitrasenden. Nur Paul Walker blieb von der Original-Crew übrig. Sein zweiter Auftritt als Bleifußcop wirkt jedoch eher unauffällig. Da hat sein neuer Filmkumpel Tyrese schon mehr Drive. Der verfügt nämlich durchaus über Komödientalent.
Überhaupt setzte der neue Regisseur John Singleton ("Shaft") mehr auf Humorvolles und Grelles. Der Rest ist wie gehabt: Viel PS unter der Haube, aber kaum Hubraum für Geschichte. Anhänger illegaler Autorennen werden ihren Spaß haben, alle anderen können was über Gasgeben und rückwärts Einparken lernen. Besser wäre aber eine Fahrschule.