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Kreta - Perle im Mittelmeer
© Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
Eine Insel der Superlative, zu mehr als drei vierteln bestehend aus Gebirge. Von der geographischen Lage her ist man schon fast in Afrika, von hier sind es nur noch knapp 200 Kilometer bis Libyen und die Insel driftet ständig weiter Richtung Süden.

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In schätzungsweise 10 Millionen Jahren wird sie dann an den Küsten Afrikas angekommen sein.

Wer nach Kreta reist, bekommt zuerst nur einen kleinen Eindruck von den gewaltigen Gebirgszügen und der Insel. Fast hat man den Eindruck, dass man eigentlich nur zu einem Gebirge gereist ist. Und dies ist zweifellos auch so. Vier Hochgebirgsgruppen lassen sich auf Kreta entdecken, im Westen die Lefka Ori (weißen Berge) mit ihrem 2452 Meter hohen Pachnes, daran schließt sich das Ida-Massiv mit seinem 2456 Meter hohem, zugleich der höchste Berg Kretas, Timios Stavros an. Weiter Richtung Osten kommt dann das Dikti-Gebirge mit seinem 2148 Meter hohen Dikti und ganz im Osten schließt das mit dem "nur" 1476 Meter hohem "Thriptis"; ein Berg, der die weiteren Namen "Aféndis Kavoúsi", "Aféndis Stavroménos" trägt; die Gebirgswelt ab. Im Norden Kretas gleiten die Berge alle sanft ins Meer ab und bilden dadurch große Küstenebenen, fast alle wichtigen Städte und Touristenzentren sind hier an der Nordküste zu finden. Anders die Südküste und hier vor allen Dingen der Südwesten. Die 2000 Meter hohen Berge reißen hier einfach ab und beenden die Insel, Kreta ist hier fast durchgehend eine Steilküste, hier und da findet sich zwischen den hohen Klippen ein kleiner, einsamer Sand- oder Kiesstrand, und auch das eine oder andere Dorf ist hier zu finden. Zu erreichen sind diese Buchten und Dörfer überwiegend per Boot oder zu Fuß, hin und wieder geht es inzwischen auch schon über Sandpisten per Fahrzeug. Die Menschen hier sind vor allen Dingen durch die rauhe Natur geprägt, aber nur noch ein geringer Prozentteil der kretischen Bevölkerung lebt überhaupt noch hier in den Dörfern, die Meisten hat es mittlerweile an die finanziell einträglichere Nordküste und in die großen Städte gezogen.

Auf Kreta findet jeder Besucher eigentlich den Strand, den er möchte. Ob feinen Sandstrand, Kiesstrand oder Felsplateau, alles ist hier zu haben. Dadurch und durch die durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr ist Kreta zur beliebtesten Urlaubsinsel Griechenlands geworden. Leider hat das auch dazu geführt, daß an vielen Stränden, vor allen Dingen an der Nordküste, planlos Hotelneubauten und Bettenburgen entstanden sind, die ihren Höhepunkt in der Gegend zwischen Chersónissos und Malia haben. Fast hat man hier den Eindruck, daß der "Ausverkauf" der Insel längst begonnen hat und daß auf Kreta ein ähnlicher Zustand wie auf Mallorca eintreten könnte. Doch dem ist nicht so, schon wenn man wenige Kilometer ins Hinterland gefahren ist, scheint sich dem Touristen eine andere Welt zu öffnen.

diese seite | 04.03.2003 | 15:10

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