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„Land am Meer“ - so nannten die frühen slawischen Siedler diese Gegend. Aus „pomorze“ entstand schließlich auch die Bezeichnung Pommern. Wie Masuren und das Baltikum ist die Landschaft hier durch die Eiszeit geprägt.
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Im Hinterland Moränen, dazwischen eingestreut malerisch sich verzweigende Seenlandschaften und Urstromtäler, wo Schwarzstorch und Eisvogel heimisch sind. Ausgedehnte Kulturlandschaften mit herbem Charme, deren üppige Fruchtbarkeit auf die Schwarzerde zurückgeht, eine Gegend, die bereits im Mittelalter für ihren Getreideanbau bekannt war. Die ehemalige Kornkammer Preußens, die auch heute noch die höchsten Weizenerträge ganz Polens erzielt.
Weite Kornfelder und Kartoffeläcker, zerteilt von schönen, ausgedehnte Alleen, die bis zum Horizont reichen, ein Landstrich, der Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt. So manches Städtchen kann mit großer Vergangenheit aufwarten. Darlowo / Rügenwalde etwa, wo der „letzte Wikinger der Ostsee“ begraben liegt. Die Architektur bevorzugt heimisches Gemäuer. Markant: das Ziegelrot der Backsteingotik.
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