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Im Herzen Osteuropas harren einige der elegantesten Schlösser und Herrensitze aus vergangenen Jahrhunderten ihrer Wiederentdeckung. Auch heute noch spiegeln ihre Fassaden u. Interieurs die Macht, den Anspruch u. den Reichtum ihrer früheren Bewohner wider.
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Neben den Esterházys haben auch die Familien Festetics, Batthyány, Pálffy, Károlyi, Erdody und Rudnyánszky ihr Vermögen vor allem für Bauarbeiten verwendet. Ihre nicht mehr modernen Burgen auf den Bergen verlassend suchten sie den schönsten Punkt ihres Guts für neue - am Anfang barocke, später klassizistische - Schlösser aus. Sie haben zwar meistens nach Wiener Mustern und mit ausländischen Architekten gearbeitet, aber die Aristokraten, die Freunde der Wissenschaften und der Kultur waren und zudem über internationale Erfahrungen verfügten, haben auch eigene Vorstellungen verwirklicht.
Zu den Schlössern gehörten meistens genauso wertvolle, geräumige und repräsentative Parks, die am Anfang nach strengen Vorschriften im Stil von Louis XIV. gestaltet wurden. Die geordnet und einheitlich geformten Pflanzen, die gestutzten Alleen, Kugel- und Kegelbäume, die geometrischen Blumenbeete, die vom Schloss strahlenförmig auslaufenden Wege wurden im Einklang mit dem Gebäude und im Zeichen der Symmetrie angelegt. Skulpturen, Springbrunnen, steinerne Vasen und Bänke oder kleinere Pavillons verliehen den Gärten Pracht.
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