
Fink lässt diesmal auch Kitzbichler zu HauseHERBERT STRUBER salzburg (SN). Das Beispiel der Bundesliga-Profis von Red Bull Salzburg ist Warnung genug: Als die Schützlinge des Trainerduos Trapattoni/Matthäus als Meister feststanden, gab es in den darauf folgenden drei Spielen keinen Sieg mehr. Seit vergangener Woche stehen auch die Jungbullen in der Fußball-Westliga als Meister fest. Dass ihnen in den letzten vier Runden ein „Profi-Schicksal“ droht, glaubt Erfolgstrainer Thorsten Fink nicht. Was sagt er seinen erfolgsverwöhnten Spielern vor dem heutigen Match in Rankweil (15.30)? „Sie sollen weiter Spaß am Fußball haben und Charakter zeigen. Wir wollen bis zum Saisonende kein Spiel verlieren. Und außerdem geht es um Prämien, die würde ich als Spieler nicht verschenken“, meinte der Ex-Bayern-Profi, der seit seinem Amtsantritt vor 19 Spielen ungeschlagen ist.
Haas hat keine Freude mit Griessners UrlaubAußerdem setzt er weiter auf das Rotationsprinzip. So lässt Fink auch Routinier Richard Kitzbichler zu Hause, der diese Woche beim Trainerkurs weilte. Neben ihm fehlen auch Hütter, Öbster und Sonko. Für Obermair und Vujic könnte es das letzte Saisonspiel sein. Sie wurden wie Sonko in das Trainingslager der Profis (ab 17. Juni) einberufen und sollen eine Pause erhalten. Die Westliga-Saison geht bis 16. Juni.Fink und sein Co-Trainer Gerald Baumgartner reisten Freitag ins Ländle, um bei der Red-Zac-Partie Austria Lustenau gegen Parndorf Spieler zu beobachten. Auf der Suche nach Verstärkungen ist auch der SV Grödig. Die Flachgauer sollten als zweitbeste Heimmannschaft der Liga gegen Schlusslicht Hohenems heute (16) kein Problem haben. Stürmer Wolfgang Griessner fehlt urlaubsbedingt, was Manager Haas nicht besonders erfreut. Neuerwerbungen kann er noch keine präsentieren. Am Pfingstwochenende hofft er aber auf eine Einigung mit dem Ex-Salzburger Markus Scharrer. Der künftige Coach Heimo Pfeifenberger verhandelte indes während des Trainerkurses in Lindabrunn mit einem Ostliga-Stürmer. |
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