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Immer wieder liest man in den Medien von Gasleitungs-Schäden durch Bauarbeiten. Feuerwehr, Polizei und Salzburg AG sind rasch vor Ort, die Behebung des Schadens dauert je nach Ausmaß oft mehrere Stunden.
Die Gasleitungen im Bundesland Salzburg werden durch die Salzburg AG laufend kontrolliert und weisen mit ein bis zwei kleineren Schadstellen pro Jahr die österreichweit geringste Störquote auf. Für die rund 10 bis 15 massiven Schadensfälle pro Jahr sind hauptsächlich Grabungsarbeiten von Privaten und Bauunternehmen verantwortlich. Nach dem Gesetz ist jeder verpflichtet, sich vor Grabungs-Tätigkeiten über den Leitungsverlauf zu informieren. Die meisten Bauunternehmen besorgen sich die dafür notwendigen Bestandspläne auch bei der Salzburg AG. Andere tun das nicht, geben die nötigen Informationen nicht an ihre Subunternehmer weiter oder sind nicht anwesend, wenn die Arbeiten durchgeführt werden. Auch dass im Schutzbereich (1 m um die Leitung) händisch vorgegraben werden muss, wird oft vernachlässigt. Jeder Leitungsschaden verursacht erhebliche Kosten, die den Verantwortlichen von Feuerwehr und Salzburg AG auch in Rechnung gestellt werden. Alleine von Seiten der Salzburg AG fallen je nach Störfall zwischen 1.500 und 2.500 Euro an.
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