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KOMMENTARE (10)
 

Heidi Santillán Alarcón

15.06.2012
10:28 Uhr

Bankgeheimnis Eine nicht ganz ernst zu nehmende, fabulierte Geschichte Einige Monate vor der tatsächlichen Währungsumstellung von Schilling auf Euro kam sie nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt nach Hause zurück. Sie war es noch immer gewohnt, den Tageskurs in Schilling umzurechnen. Gerade stand sie vor dem Bankomaten und tippte ihren Code ein sowie den Betrag von 1.000.--. Ohne die Geldscheine genauer anzusehen, steckte sie das Bündel in die Geldbörse. Im nahe gelegenen Supermarkt wollte sie noch einige Lebensmittel für das Abendessen besorgen. Haben die hier neue Preise? überlegte sie. Die Milch kostete 1,45, die Butter 1,20 und das Brot 2,--. Den Laden muss ich mir merken, dachte sie bei sich. An der Kasse zahlte sie 20,--. Ach du meine Güte, die Preise sind ja in Euro. So was Dummes ich habe noch in Schilling gedacht. Moment mal, die 1.000.--beim Bankomaten, das waren ja Euro! In der Bank wurde sie von einem überaus freundlichen jungen Mann bedient. Ach, das ist mir auch schon passiert, meinte er leutselig. Wie viel wollen Sie auf das Konto rücküberweisen? 800,--? Geht in Ordnung. Hier noch eine Unterschrift. Vielen Dank, das wärs dann also. Schönen Tag noch und auf Wiedersehen. Bis zum nächsten Mal. Ganz angetan von dem netten jungen Mann verließ sie beschwingt die Bank. Dieser widmete sich wieder seinem Computer. Für ihn war die Währungsumstellung ein reiner Segen. So konnte er durch raffinierte Vorgehensweise Geld unterschlagen. Er klickte auf Eigene Dateien/Privat/Geheimes Passwort/Transaktion. Es erschien eine Liste mit der Endsumme von 1.000.000,--. Verstohlen sah er sich um, sich verge-wissernd, dass ihn niemand beobachtet hatte. Morgen würde er in den Urlaub fahren, nach Kroatien. Das hatte er jedenfalls bei den Kollegen kolportiert. In Wirklichkeit aber .. Das ist der letzte Aufruf für die Passagiere nach Nassau/Bahamas sagte der Lautsprecher. Mit einem schwarzen Aktenkoffer und süffisantem Grinsen betrat er soeben die Gangway. Im doppelten Boden unter der Kleidung gut versteckt befanden sich 1.000.000,--. Damit würde er wohl eine Zeit lang auskommen.

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Josef Kogler

15.06.2012
08:39 Uhr

Mich würde interessieren - kostet die 'Finanzindustrie' mehr als sie bringt? Wieso braucht z.B. 'die Griechen' Geld um arbeiten zu können. Müsste man nicht zuerst arbeiten um Werte zu schaffen die dann mit Geld gehandelt werden können?

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Cajetan Neubauer

14.06.2012
21:45 Uhr

Utopie eines besseren Lebens- und Wirtschaftsmodells (Stand 24.05.2012) 1000 Euro pro Monat als Grundeinkommen vom Staat für jeden. Dafür gibt es keine Rente mehr und auch keine Arbeitslosenversicherung. Besteuert wird der Konsum und nicht die Arbeit. Die Gegenwart stellt uns vor viele Herausforderungen und davon können wir die aktuelle Geldkrise aus eigener Kraft überwinden. Aber der Riss geht tiefer. Die Grundlage unseres wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts ist veraltet. Wir wissen, dass wir nichts vollständig messen und zusammensetzen können und daher macht es auch keinen Sinn mehr linear und hierarchisch zu denken. Das Lebendige besteht aus viel mehr als den Naturgesetzen. In dieser neuen Zeit können wir nun versuchen unser Wissen als Synthese zu organisieren und damit schöpferisch zu handeln. Dazu gehört ein erneuertes Menschenbild, geprägt vom Vertrauen in uns und den Anderen. Freiheit erlaubt der Gesellschaft Antworten auf die wichtigen Fragen der Menschheit zu entwickeln und mir einfach ich selbst sein zu dürfen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Versuch beides zu fördern.

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Zoltan Toth

08.06.2012
08:55 Uhr

Ich habe mein Konto bei der Postbank in Deutschland. Für das Abheben von Bargeld an Automaten anderer Geldinstitute wird ja eine Gebühr verlangt. Diese Gebühr wurde von der EU-Kommision auf ein Höchstmass beschränkt. Soweit so gut. Die Sparkasse im Landkreis Traunstein in Bayern hat sich da nun was Tolles ausgedacht. Beispiel gefällig: Ich wollte an einem Automaten der Sparkasse Traunstein 800 Euro abheben. Der Automat zeigte mir jedoch an, ich könne aus "technischen Gründen" nur 425 Euro abheben....merkwürdig...nicht nur der krumme Betrag, sondern auch die Tatsache, daß das Konto sehr gut gedeckt war und ich auch kein Tageslimit etc. hatte. Ich brach den Vorgang ab und fragte am Bankschalter nach der Ursache. Man sagte mir, ich solle den anderen Automaten benutzen, evtl. ist im anderen nicht mehr soviel Geld gewesen. Ich also zum anderen Bankomaten und dort dasselbe. Ich ließ mir also 425 Euro auszahlen und ging dann doch noch zum "alten" Bankomaten und tippte nun 400 Euro als Auszahlungsbetrag ein. Prompt und ohne Fehlermeldung kam das Geld raus....für beide Auszahlungen wurde mir eine Gebühr von je 4,50 Euro berechnet. nach der Tabelle der neuen EU-Richtlinien hätte ich für eine Auszahlung der Gesamtsumme nur 6,50 Euro bezahlen müssen... Am Schalter sagte man mir, die Gebühr wird mir nicht zurückerstattet, ich habe ja auch Geld mit zwei Vorgängen abgehoben. Meine Einwände und Argumentation ließ man nicht gelten und ich wurde ständig unterbrochen. Es sprachen sogar drei Mitarbeiter (-innen) gleichzeitig...´ Ich hatte den Eindruck, daß mein Problem auch das Problem vieler anderer Kunden fremder Geldinstitute war...es wird also regelrecht abgezockt!

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Johann Heuberger

26.05.2012
09:02 Uhr

Sie sollten sich diese Aktion auf österreichischem Boden sparen. Was war denn vor zwei Wochen zum Thema der EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie? Das Veto Ihrer Innenministerin Fetker. Ein Veto neben dem zweiten, von Luxemburg, gegen die anderen 25 Staaten der EU. "Der Kommission ist es nur darum gegangen, unser Bankgeheimnis auszuhebeln", empörte sich Fekter nach dem EU-Finanzministerrat. (Wiener Zeitung, 16.05.2012) "Hier haben wir auf das Bankgeheimnis gepocht und klargemacht, wenn das der einzige Wille der Kommission ist, unser Bankgeheimnis auszuhebeln, können wir dafür kein Mandat erteilen". (Die Presse, 16.05.2012) Gratulation! Diese Aussagen von Frau Fetker bedeuten in verständliches Deutsch übersetzt: Wir wollen weiterhin an Verbrechen wie Steuerflucht, Geldwäsche aus Waffen, Drogen, Menschenhandel etc. ... verdienen. Es waren keine grossen Widersprüche in der österreichischen Presse nachzulesen, nur sachliche Berichterstattungenen ohne Meinung. Was wollen Sie mit Ihrer Aktion erreichen, die offensichtlich fast allen Österreichern egal ist? Johann Heuberger/Regensburg

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Waltraud Prothmann

24.05.2012
21:34 Uhr

WIR GRÜNDEN EINE BANK Beitrag 1 Tagebuchnotiz vom 14. Mai 2012 Waltraud Prothmann Mit dem neuen Überweisungs-Automaten, der im Vorraum unserer Bank-Austria-Filiale in der Salzburger Alpenstrasse steht, hab ich gestern - als frischgebackene Dienstleisterin meiner Bank, die ihre Arbeit früher selber machte, weil sie ja genug an uns verdient, 100,- Euro überwiesen. Dazu habe ich den mir zugesandten deutschen Erlagschein verwendet. Als ich heute unsere Kontoauszüge kontrollierte, fand ich für die Überweisung dieses einen Betrags eine zusätzliche Spesenabbuchung von 15,50 Euro. Diese Gebühr für den elektronischen Transfer von nur hundert Euro ins Nachbarland - noch dazu von unserer Hausbank, bei der wir seit dreißig Jahren Kunde sind, fand ich nun ganz und gar unangemessen. Beim erfolglosen Versuch, mich telefonisch zu beschweren, wuchs mein Ärger stetig an - bis er schließlich ausreichte, mich ins Auto zu setzen und schnurstracks in die Filiale zu begeben. Der Filialleiter war nicht anwesend. Da stand ich am Schalter einem verzagten jungen Mädchen gegenüber, das nervös mit den Schultern zuckte und mir eines langen und breiten die neue Gebührenordnung der EU zu erklären versuchte. Die hätte ich vielleicht umgehen können, wenn ich den deutschen Überweisungsträger zuvor auf eine österreichische Zahlungsanweisung umgeschrieben und die automationsunterstützte Überweisungsvorrichtung damit und nicht mit dem Fremdformular gefüttert hätte. (Die Maschine wollte mich jedoch lieber dumm sterben lassen, als auf einen Beitrag zu ihrer Amortisation zu verzichten). Ich stellte der Mitarbeiterin anheim, mir diese Gebühr zu vergüten oder unsere Konten bei der Bank Austria umgehend zu schließen: Das wolle sie keinesfalls! Sie werde sich um eine zufrieden stellende Lösung kümmern! Der dafür zuständige Herr Huber werde mich noch heute anrufen Weil ich nun schon einmal da war, überreichte ich ihr zwei kleine Überweisungsaufträge am Schalter. Sie schaute mich entgeistert an: Das ginge jetzt nur noch draußen beim Automaten, es sei ihr nicht mehr erlaubt, Aufträge entgegen zu nehmen. Langsam wurde ich richtig wütend: Wie ich wohl dazu käme, bereitwillig die Arbeit der Bank zu übernehmen, die mir anstatt meine Arbeitszeit zu berechnen dafür immer höhere Spesen abnehmen will?! Ja, sagte sie traurig, alles, alles sei so anders geworden. Sie könne nichts dafür. Das Mädchen tat mir leid. Ich trottete also resigniert zum Automaten und versuchte - diesmal mit ganz gewöhnlichen Inlandsüberweisungen - ein Parkticket und ein Zeitschriften-abo zu bezahlen. Ich tippte auf Überweisung. Der Automat weigerte sich, meinen Schein anzunehmen. Stattdessen erschien am Display: Entnehmen Sie ihre Zahlungsbestätigung. Der Vorgang wiederholte sich mehrere Male. Hinter mir stand ein Herr, der lapidar murmelte: Ich bin heute schon zum dritten Mal vergebens da. Ich holte das Mädchen. Oh je, sagte es, das macht der manchmal - wenn sich innen drin was verwurstelt. Sie öffnete den Automaten: Berge von Belegen flatterten uns entgegen. Auf Knien rutschend versuchte das Fräulein, sie alle wieder einzufangen. Am Nachmittag kam ein ungelenker aber bemühter Anruf von Herrn Huber mit der Nachricht, dass uns die eingezogene Gebühr gutgeschrieben worden sei. Seine hilflosen Rechtfertigungen bezogen sich immer wieder auf den Gesetzgeber, der sich alle paar Wochen neue, noch profitablere Vorgänge ausdenke. Das steigere keineswegs seine eigene Arbeitszufriedenheit. Wir kamen ins Gespräch: Früher hatte ich alle Mitarbeiter der Filiale persönlich und namentlich gekannt - und sie mich. Herr Huber erzählte mir, dass er eigentlich auch schon ein paar Jahre da sei dennoch hatte er weder mich noch meinen Mann je gesehen oder gesprochen, wie auch die meisten anderen langjährigen Kunden nicht. Telebanking verhindere jeden Kontakt. Dann reden Sie dem Gesetzgeber doch mal gut zu und erzählen Sie ihm etwas aus der täglichen Praxis an Ihrem so kalt gewordenen Arbeitsplatz, sagte ich. Wir tauschten wehmütige Gedanken über die allgemeine Entfremdung zwischen den Menschen aus und waren uns einig, dass sie so gar nicht unseren wahren Bedürfnissen entsprechen. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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Petra Steiner

23.05.2012
18:34 Uhr

Wir regen uns über die zu hohen Bonizahlungen auf und natürlich darüber, dass die Steuerzahler für die Verluste der Krise aufkommen müssen - "Gewinne werden privatisiert , Verluste sozialisiert". Aber das Problem scheint zu sein, dass die wenigsten von uns wissen, wie Banken wirklich arbeiten oder funktionieren. Das sollte nicht weiter schlimm sein, wenn schon Josef Ackermann mit dem Satz zitiert wird: "Wir haben den Finanzmarkt, der entstanden ist, in seiner Dimension nicht erkannt." Wenn er nicht, warum wir? Aber er sollte, müßte. Und vorallem unsere Regierungen sollten, müssten. Legt man uns heute ein Hühnerfilet vor die Nase, das Kilo zu 5,90 Euro, dann wissen wir um die Geschichte dieses Huhns: "Ich bin 35 Tage alt. In dieser Zeit habe ich mit zwölf Kolleginnen auf einem Quadratmeter gelebt, am Anfang waren wir 15, Kollegen gab´s nicht. Das Licht war bei uns immer 23 von 24 Stunden an. Damit ich innerhalb von fünf Wochen so dick werde, habe ich jede Menge Wachstumshormone bekommen - das ging etwas auf die Gelenke, aber stehen konnte man auf dem Gitter ohnehin nicht gut. Der Platzmangel hat uns etwas zugesetzt, aber dagegen gab es Psychopharmaka. Die größte Sorge vom Bauern war aber, dass ich es bis zum Tag vom Schlachthof nicht überlebe, deswegen bekam ich auch noch Antibiotika. " Vor zwanzig Jahren wussten das die wenigsten von uns. Es hat nicht interessiert und das war wunderbar für die Agrarindustrie. So wunderbar waren wohl auch die letzten dreissig Jahre für die Banken. "Wieso krieg´ ich so wenig Zinsen für mein Geld?" Die ehrlichste Antwort von einem Banker wäre: " Sie können gerne mehr haben. Da müssen wir jetzt das klassische Anlagengeschäft verlassen und gehen hinüber ins Investmentbanking. Da kriegen´s a bissal mehr. Kann gut sein, daß dann ein paar Leute verhungern, weil Spekulationen auf Lebensmittel, kann sein, dass ein paar Bewohner ihre Landstriche verlassen müssen, weil Spekulationen auf Grund und Boden, kann sein, dass Essen dann für viele unbezahlbar wird, weil Spekulationen auf Agrarflächen. Und wollen wir hoffen, dass die Griechen endlich wirklich pleite gehen, weil dann kriegen´s sogar noch ein bisschen mehr." So wollen die meisten von uns das gar nicht wissen. Und überhaupt: Wieso jetzt auf einmal "Investmentbanking"? Weil die Einlagenüberhänge aus dem klassischen Einlagen- und Kreditgeschäft auf den Kapitalmärkten angelegt werden müssen. Wer aber bestimmt dieses Muß? Warum erlauben Regierungen Spekulationen seitens privater Institute auf lebenswichtige, lebensbestimmende Güter, die allen Menschen gehören? Wieso dürfen diese privaten Institute in einem Ausmass spekulieren, dass es für ein ganzes Land gefährlich werden kann? Wenn diese Institute drohen, pleite zu gehen, warum heisst es dann auf einmal, sie wären "too-big-to-fail"? Deren Untergang reißt uns also alle mit. Wie kommt es aber, dass jeder Waschmittelfabrik ein Zusammenschluß mit einer anderen Waschmittelfabrik durch das Kartellamt verboten wird, weil zu starke ähnliche Interessen gebündelt würden, weil dann der Markt zu einseitig beherrscht würde, Wettbewerb nicht mehr möglich.... Aber vorallem: Warum haben unsere Regierungen nicht aufgepasst? Vielleicht, unter anderem, weil sie durch uns gewählt werden und wir diese Fragen nie gestellt haben. Vorallem die naheliegenden nicht: Wie arbeitet mein Geld? Was macht es eigentlich, wenn es arbeitet? Was ist mir ein bestimmter Zinssatz an Gewissen wert? Warum in aller Welt High Frequenzy Trading? Was bedeudet Shareholder Value für die Unternehmen wirklich? Warum keine Tobin-Steuer? ....... etc.. Bio-Geld ist ein unglücklich gewählter Begriff, aber wir sollten lernen, über Geld nachzudenken, wie wir es in den letzten Jahren mit den Lebensmitteln getan haben, durch das Bio-Siegel unterstützt. Warum sollte für Banken ein entsprechender Ehrenkodex nicht auch funktionieren? Es wäre nicht klug, wenn die occupy-Bewegung nur auf ein Banken-Bashing hinauslaufen würde. Es würde niemanden von uns helfen. Eine Bank, die ehrenvoll arbeitet, wäre nach wie vor wichtig für eine funktionierende Wirtschaft. Aber wir müssen das einfordern.

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Ch. Werr

15.05.2012
13:59 Uhr

Interessant ist zu diesem Thema auch dieser Film, ein bayerischer "Wutbürger". youtube.com/watch?v=VS3DSsA8u34

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Johnann Müller

12.05.2012
11:11 Uhr

Nach dem Kauf eines Hauses musste das sogenannte Baukonto ausgeglichen werden. Ein Baukonto dient dazu, rasch Bargeld zur Verfügung zu haben, um Handwerker bezahlen zu können usw. Dabei spielte sich folgende Szene ab: Kunde: Ich habe soeben 5.000 Euro am Schalter eingezahlt, um das Baukonto auszugleichen. Jetzt sehe ich, dass mir das Geld erst in zwei Tagen gut geschrieben wird. Bankberater: (lächelt) Ja wissen Sie, von irgendwas müssen wir auch leben. Kunde: Aber das ist eine Frechheit. Ich habe extra das Geld vom Sparbuch abgehoben und direkt eingezahlt, dass kein Zahlungsverzug entsteht. Ich will keine Zinsen für Geld zahlen, dass ich ohnehin habe! Bankberater zückt seinen Taschenrechner und tippt darauf los. Dann kramt er in der Hosentasche und holt ein paar Cent raus. Bankberater: Hier haben Sie, ich kanns verschmerzen.

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Paula Bauer

12.05.2012
11:09 Uhr

Für einen Hauskauf wollten wir vor Jahren einen Kredit bei einer Bank beantragen. Besonders hervorgetan hat sich dabei ein Berater, der uns die Kundenphilosophie mit folgenden Worten erklärte: "Schauen Sie da drüben. (Er zeigte beim Fenster auf einen Rohbau). Haben das Haus noch nicht abbezahlt und gestern sind sie gekommen und wollten Geld für den Urlaub aufnehmen. Also wir schauen uns unsere Kunden ganz genau an, bevor wir Ihnen Geld leihen. Da kommen welche und wollen Ihr Konto überziehen aber ich seh' genau, dass sie schon wieder zu viel Gewand eingekauft haben. Irgendwann ist dann Schluss und dann gibts kein Geld mehr. Und dann sehe ich, wie viel die für Essen ausgeben und dann waren sie schon wieder im Restaurant ..." Für uns war das dann doch zu viel persönliche Betreuung und wir sind zu einer anderen Bank gegangen.

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